Events // Termine

Bundesfest 2017
08.09.2017 - Bundesfest in Heinsberg
Bundesjungschützentag (BJT) 2017
07.10.2017 - Der Bundesjungschützentag findet 2017 als eintägige Veranstaltung in Langenfeld-Richrath statt.
Bundesjungschützenrat II/2017
28.10.2017 - Der Bundesjungschützenrat hält vom 28.-29. Oktober 2017 die zweite ordentliche Bundesjungschützen­ratssitzung für das Jahr 2017 ab.
Bundesjungschützenrat II/2018
06.10.2018 - Der Bundesjungschützenrat hält vom 6.-7. Oktober 2018 die zweite ordentliche Bundesjungschützen­ratssitzung für das Jahr 2018 ab.

Was bedeutet es: Für Glaube, Sitte, Heimat?

Mit diesen drei Begriffen beschreibt der Verband seine Aufgaben und Ziele.
Diese Programmatik muss zu jeder Zeit neu gedeutet und mit Leben gefüllt werden, damit sie nicht zur Floskel wird.

 

Glaube

Eintreten für den Glauben bedeutet für den BdSJ und seine Mitglieder, Zeugen für das Evangelium und die Botschaft Jesu Christi zu sein. 


Das geschieht im Eintreten für die christlichen Werte und das christliche Menschenbild, d.h. die Würde jedes Menschen.

Das realisiert sich im konkreten gottesdienstlichen Vollzug, bei der Mitgestaltung und aktiven Mitfeier von Gottesdiensten sowie bei der Durchführung an Wallfahrten etc.

Das geschieht im Eintreten für den christlichen Glauben im privaten und öffentlichen Leben.

Das konkretisiert sich und erfährt Stärkung in religiösen Bildungsveranstaltungen.

Das erfordert ein „geordnetes Leben“ nach den Grundsätzen der katholischen Kirche – wie es in den Statuten des Bundes heißt.

 

Sitte

Eintreten für Sitte bedeutet für den BdSJ und seine Mitglieder, als Christen ethisch zu handeln und Werte zu vermitteln.


Das geschieht im Eintreten für die Schöpfung und die Bewahrung der Umwelt.


Das zeigt sich im Einsatz für die Schwachen, in karitativen Aktionen und ehrenamtlichem Engagement.


Das realisiert sich in den Bildungsveranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Themen.


Das erfordert Einsatz und Engagement für Demokratie und Menschenwürde.

 

Heimat

Eintreten für Heimat bedeutet für den BdSJ und seine Mitglieder, sich ihrer Geschichte und ihrer Traditionen bewusst zu sein und Orte der Begegnung zu schaffen.


Das geschieht in den regelmäßigen Treffen vor Ort, im sportlichen Wettkampf und in tätiger Nachbarschaftshilfe vor Ort durch die Bruderschaften.


Das realisiert sich in lebendigem Brauchtum wie den Trachten, den Umzügen, dem Fahnenschwenken, den Musikgruppen und Spielmannszügen.


Das geschieht im Engagement der Mitglieder zusammen mit anderen gesellschaftlichen Gruppen vor Ort.


Das erfordert Bereitschaft zur Integration und entschiedenes Eintreten gegen Nationalismus und Fundamentalismus.

 


Wo Gemeinschaft gelebt wird, entstehen Beziehungen – sie bilden die Basis der Jugendpastoral.
Bei der Glaubensvermittlung ist es wichtig, Angebote zu machen, die an der Lebenswirklichkeit der jungen Menschen anknüpft. Es soll möglich gemacht werden, dass sie auf der Basis der christlichen Glaubenslehre Antworten auf die aktuellen Fragen ihres Lebens finden. Jugendpastoral darf nicht nur den religiösen Bezug im Blick haben, sondern auch die gesamten sozialen, politischen und kulturellen Lebenszusammenhänge.